OpenSource meets ClosedBuissness

Eben bin ich auf ProLinux über einen Artikel zum Thema Android gestolpert.
Derzeit gibt es Gerüchte das Android evtl. etwas seiner Freiheit einbüßen könnte, Anzeichen dafür sind der noch fehlende Source von Honeycomb.
Ich persönlich glaube daran das Google auch weiterhin an seinem OpenSource Weg festhalten wird. Taten zählen halt mehr als nur leere Worte und FUD der aus dem ClosedBuisness so gern versprüht wird.

Eine Tatsache ist das Problem der Fragmentierung des Android Systems auf so viele Versionen und Hardware Plattformen. Allerdings den Schwarzen Peter den Herren von Google zuzuschieben ist etwas zu einfach!
Die Community beweisst das auch die neueren Android Versionen auf alter Hardware laufen. Das gern kommunizierte Argument das der Portierungsaufwand so hoch sei wird in meinen Augen durch die Community-Mods doch stark entkräftet. Für mich liegt es also eher an den Hardware Herstellern und den Netzprovidern das das System immer weiter fragmentiert und dadurch stabilität und vor allem Sicherheit einbüßt, da neuere Versionen und Sicherheitsupdates nicht ihren weg auf die Hardware finden.

Trotz dieser Probleme funktioniert die Adaption von OpenSource (Android) fuer CLosedBuissness (Provider & Mobilhersteller) erstaunlich gut.

Träumen wir doch mal ein bisschen:
Angenommen man kauft morgen ein neues Handy und kann ein gewünschtes Betriebssystem einfach dazu buchen. Mann installiert es dann bequem daheim am Rechner per USB. Kommt nun ein neues Update kann man dieses einfach auf sein Telefon installieren, ohne sich Gedanken über die Garantie machen zu müssen. Es ist ja nicht so das die ClosedBuissness Varianten dies nicht auch bieten, aber oft nur in sehr unregelmässigen Intervallen und nicht gerade wenn ein Sicherheitsproblem entdeckt wurde. Und nach einer gewissen Zeit gilt die Hardware dann einfach als nicht mehr Unterstützt. Oft bildet sich aber um solche “alte” Hardware eine gute Community die das Gerät auch lange nach seinem offiziellen Lebenszyklus unterstützt.
Android hat ja schon mehrfach bewiesen das es auch auf vielen Telefonen läuft die dafür gar nicht vorgesehen waren, Ich erinnere mich da an das Omnia (siehe Video am Ende des Artikels) aus der Frühzeit als Android noch eher eine Beta-Spielzeug als ein fertiges MobilOS war.  Vielleicht sind morgen ja auch Hardwarebrandings und downgrades der Hardware durch Hersteller und Provider Gesetzlich verboten, und der Verbraucher hätte auch die volle Kontrolle über das erworbene Gerät. Gut vllt. würde es auch reichen wenn dies nach Subventioniertem Vertragsende so wäre, Das die Provider solange das Gerät “Ihnen” gehört gewisse Rechte darauf haben ist einsehbar.
AUFWACHEN!

noch ein kleines Video aus der Android Urzeit (Omnia)
Android auf Omnia 2008/09

und der link zum Orginal Artikel der mich zu diesem hier bewogen hat:
Android soll offen bleiben – Pro-Linux.

jorval

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